David Morrell – Der Protektor

21. Januar 2010

David Morrell ist ein erfolgreicher Schriftsteller in den USA und Kanada. Viele seiner Bücher sind zwar auf Deutsch erhältlich, aber sie gehen irgendwie in der Menge unter. Eher zufällig bin ich über Creepers gestolpert und als ich mich über ihn informierte, wurde mir klar, dass Rambo auch von ihm stammt.

Der Protektor ist nicht neu, aber das Lesen lohnt sich.

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Matthew Reilly – Die Macht der sechs Steine

24. Oktober 2009

Matthew Reilly hat Größeres vor mit der Figur Jack West Jr. In Das Tartarus-Orakel (Seven Ancient Wonders) hat West die Welt vor der Weltherrschaft habgieriger Gruppen gerettet und wurde mit der Macht des Tartarus belohnt. Nun setzt sich das Rennen mit Die Macht der sechs Steine (The Six Sacred Stones) fort. In englischer Sprache ist bereits dessen Nachfolger The Five Greatest Warriors zu haben.

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Matthew Reilly – Hell Island

29. September 2009

Ice Station war mein erster Roman von Matthew Reilly. Damals war ich begeistert von der Action, mit denen Reilly schreibt. Packend, mitreißend. Nach Das Tartarus-Orakel war ich etwas satt von seinen Büchern und habe ihn aus den Augen verloren. Vor kurzem bin ich mit Hell Island wieder auf ihn aufmerksam geworden.

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Jeff Lindsay – Komm zurück, mein dunkler Bruder

10. August 2009

Dexter und sein Dunkler Passagier sind zurück – zumindest teilweise, denn im dritten Dexter-Buch muss Dexter alleine klar kommen: Sein alter ego seilt sich ab.

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Clive Cussler – Höllenjagd

6. August 2009

Clive Cussler mal ganz anders: Kein Dirk Pitt, kein Kurt Austin. In Höllenjagd schildert er die Jagd auf einen Bankräuber zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Der Inhalt

Isaac Bell, der erfolgreichste Kopfgeldjäger der USA, heftet sich auf die Fersen eines brutalen Bankräubers, dessen Weg mit Leichen gepflastert ist. Die Presse nennt diesen Verbrecher, der nie einen Zeugen am Leben lässt, den «Schlächter» Kompromisslos setzt sich Bell auf die Spur seiner Beute, immer näher rückt er dem «Schlächter» – bis dieser plötzlich den Spieß umdreht und aus dem Jäger der Gejagte wird…

Das Buch

Das Buch beginnt ganz anders als die üblichen Cusslers. Normalerweise legt Cussler jedem Buch ein mehr oder weniger fiktives historisches Ereignis zugrunde, das er als Ausgangspunkt für die weitere Handlung verwendet. Höllenjagd ist da irgendwie gegensätzlich: Die Einleitung des Buchs spielt 1950, danach springt die Handlung zurück zum Anfang des 20. Jahrhunderts.

Durch die in der Vergangenheit spielende Handlung war eine neue Figur notwendig, die Cussler mit Isaac Bell einführt. Dieser Bell erinnert durch seine Art – wie sollte es anders sein – an die üblichen Protagonisten Pitt und Austin: Aufrichtig, Ehrenmann, Draufgänger und dabei auch noch erfolgreich. Den Ausgang der Handlung legt Cussler schon in die Einführung und das restliche Buch steuert geradewegs darauf zu, ohne Umwege.

Die weiteren Zutaten sind aus anderen Büchern bekannt. Cussler bringt auch in diesem Buch – mal wieder – seine Vorliebe für alte Autos und alte Lokomotiven unter. Natürlich bleibt ihm aufgrund des zeitlichen Rahmens auch nichts anderes übrig.

Man liest das Buch, aber die Cussler-typische Spannung wollte einfach nicht aufkommen. Vielleicht haben Herr Cussler und ich uns einfach nur auseinander gelebt und – um es mit den Worten zwei altgedienter Cops aus L.A. zu sagen – “ich bin zu alt für diesen Scheiß”.

Prädikat: Enttäuschend

Technische Daten:

Autor: Clive Cussler
Titel: Höllenjagd
Originaltitel: The Chase
ISBN-13: 978-3-442-37057-3
Umfang: 447 Seiten