Abgelaufen

Sachen gibt’s, die gibt’s nicht.

Wieso um alles in der Welt ist auf der Verpackung eines Tisches ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt?

Eine andere Frage ist, wieso Tchibo Mitte März noch abgelaufene Tische ausliefert. Na zum Glück wollen wir nur daran sitzen, nicht daran knabbern…

Köhler? Schröder? Egal…

Screenshot RPO Köhler heißt jetzt Schröder, aber sonst ändert sich nix. Dieser Witz hat Mitte Februar vermutlich seine Runde gemacht, als die Familienministerin geheiratet hat. Knapp einen Monat danach schafft es die Rheinische Post in ihrer Online-Ausgabe, beide Namen in (fast) einem Atemzug zu nennen (im Screenshot markiert): In der Überschrift heißt die Ministerin Köhler, im ersten Absatz hingegen Schröder. Und direkt daneben verlinkt die RPO auf ihren eigenen Artikel “Familienministerin Köhler heißt jetzt Schröder”.

Das nenne ich mal Sorgfalt. Da hilft auch keine Rechtschreibkorrektur. Aber sowas hat die RPO ohnehin nicht…

Gedanken beim Einkaufen

Ich weiß nicht, was mir letztens beim Einkaufen mehr zu denken gab:

Dass es bei einem Discounter in Düsseldorf Pfälzer Saumagen zu kaufen gab.

Oder dass dieser Pfälzer Saumagen bei Höll in Saarbrücken hergestellt wurde.

Zur Erklärung: Pfälzer und Saarländer kabbeln sich auf ähnliche Weise wie Kölner und Düsseldorfer.

So gesehen passt ja wieder alles.

Der Löwe kehrt zurück

Es gibt Neuigkeiten von der John-Corey-Front: Der Löwe kehrt in die USA zurück.

Wir erinnern uns: John Corey lief uns schon in Goldküste über den Weg, damals noch als Detective beim NYPD. Im darauffolgenden Buch Das Spiel des Löwen wechselte Corey zu einer Anti-Terroreinheit, um den libyschen Terroristen Asad Khalil zu jagen.

The Lion ist die Fortsetzung von Das Spiel des Löwen und wird im Juni 2010 auf dem US-Markt erscheinen. Auf Nelson DeMilles Website ist bereits jetzt eine Leseprobe (natürlich in englischer Sprache) zu finden. Khalil kehrt in die USA zurück, um endlich ein paar Angelegenheiten zu erledigen, die er in Das Spiel des Löwen nicht mehr abschließen konnte. Und wie es scheint, ist John Corey ein Punkt auf der To-Do-Liste.

David Morrell – Der Protektor

David Morrell ist ein erfolgreicher Schriftsteller in den USA und Kanada. Viele seiner Bücher sind zwar auf Deutsch erhältlich, aber sie gehen irgendwie in der Menge unter. Eher zufällig bin ich über Creepers gestolpert und als ich mich über ihn informierte, wurde mir klar, dass Rambo auch von ihm stammt.

Der Protektor ist nicht neu, aber das Lesen lohnt sich.

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Sicherheit beim Discounter

Neulich bei einem handelsüblichen Discounter hier in der Nähe:

Kassiererin1 kommt an ihre Kasse und fängt an zu suchen.

Kassiererin1: Wer hat denn meine Geheimzahl weggeworfen?
Kassiererin2: Ich war’s nicht. Aber haben Sie mal im Mülleimer geschaut?

Kassiererin1 durchsucht den Papierkorb und scheint wohl fündig zu werden. Sie holt einen Zettel aus der Tonne und fängt an, eine Zahlenfolge davon abzutippen.

Merke: Passwörter finden sich nicht nur unter der Tastatur oder auf Zetteln am Monitor.

Rudolf Wötzel – Über die Berge zu mir selbst

Wandern. Pilgern. Wer Hape Kerkelings Ich bin dann mal weg verpasst hat, dürfte spätestens mit der Sendung Das große Promi-Pilgern gemerkt haben, dass Pilgern in ist. Die Statistik zeigt, dass Pilgern auf dem Jakobsweg schon zum Lifestyle gehörte, Hape lediglich noch den Anteil der Deutschen als i-Tüpfelchen erhöht hat. Böse Zungen stellen provokante Fragen wie z.B. ob Hape den Jakobsweg kaputtgemacht hat.

Aber darum geht es hier nicht. Ex-Banker Rudolf Wötzel hat Ähnliches gemacht wie Hape Kerkeling, nur anders. Er ist zu sich selbst gepilgert. Von Salzburg nach Nizza 1.800 km über die Alpen. Und danach hat er ein Buch darüber geschrieben. Auch wie Hape, aber auch wieder anders.

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An der Haustür (2)

Gerade eben an der Haustür: Schon wieder Hirnakrobaten. Es ist 7:51 und es klingelt. Ich gehe zur Sprechanlage:

“Ja?”

“Wir haben Termin für 08:00.”

“Wenn die Tür noch zu ist, ist noch niemand da. Die Tür wird geöffnet, sobald … äh… äh… die Tür geöffnet wird.”

Danach habe ich mich fix angezogen und bin runter. Vor der Tür stand niemand mehr, also rein in die Praxis, wo drei Leute am Empfang warten. Ich frage:

“Wer ist denn hier so dämlich und klingelt bei privat, wenn er zum Arzt will?”

Ein Mann dreht sich um und fragt: “Was?” So richtig wach sah er noch nicht aus.

“Ich glaube es einfach nicht. Können Sie nicht warten? Einfach bei privaten Leuten zu klingeln. Sie sind doch nicht ganz knusper!”

Eine Frau schaut betreten weg und meint nur: “Ach so.”

Aha! Vielleicht sollte ich nach Name und Adresse fragen. Und wenn sie wissen will, wieso ich das frage: “Damit ich auch einmal bei Ihnen klingeln kann.”

Die Klingeln sind alle beschriftet, auch die der Arztpraxis. Mein Name ist ganz anders als der des Arztes. Licht zum Lesen ist an der Haustür auch vorhanden. Ich verstehe es einfach nicht.

Benutze Kopf mit Wand.

Update: Der Arzt hat in der Tat keine Klingel.